Die Weihnachtskarte / der Weihnachtsgruß im Vertrieb / Verkauf

Weihnachtskarte im Verkauf - mal etwas anders
Lieferschein als Weihnachtsgruß

Jedes Jahr das gleiche Spiel. Kurz vor Weihnachten heißt es im Vertrieb / Verkauf wieder: Wir müssen noch dringend die Weihnachtskarten an unseren Kunden und Geschäftspartner verschicken. Im besten Fall hat jemand schon mal genügend Weihnachtskarten beschafft. So richtig Zeit für das Kartenschreiben ist jedoch nicht da. Also kommt es, wie es kommen muss: Zehn Tage vor dem Weihnachtsfest werden die Karten schnell per Serienbrief von der Assistentin rausgeschickt. Alternativ gibt es eine komplett vorgedruckte Karte oder eine Karte mit vorgedrucktem Text und einer persönlichen Unterschrift.

Und, erkennen Sie sich oder Ihr Unternehmen ein stückweit wieder?

Versetzen wir uns doch einmal in die Rolle des Kunden. Kurz vor Weihnachten erhält er jede Menge Weihnachtskarten. Der Kunde öffnet den Briefumschlag und er wird sofort eine Einteilung vornehmen:

  1. Maschinell vorgedruckte Karten: Sofort ab in den Mülleimer
  2. Wenigsten eine Unterschrift drunter: Schade, ich kann diese nicht lesen. Also: Ab in den Mülleimer
  3. Hoppla: Ein individueller, mit Hand geschriebener Weihnachtsgruß. Den stelle ich mir gleich aufs Sideboard.

 

Damit Ihre Weihnachtsgrüße nicht im Papierkorb landen, hier ein paar Tipps:

  1. Handeln Sie antizyklisch
    Kurz vor Weihnachten bekommen die Kunden sehr viele Weihnachtsgrüße zugestellt. Da geht Ihr Gruß schon mal leicht unter. Erst recht, da der Kunde schon geistig im wohlverdienten Weihnachtsurlaub ist. Warum nicht mal einen Gruß zum 1. Advent verschicken? So erhalten Sie die volle Aufmerksamkeit.
  2. Behandle Weihnachtskarten als hochwertige Ware
    Fokussieren Sie Ihren Kartenversand doch mal auf Ihre Topkunden. Dafür wird allerdings jede Karte mit einem individuellen, handschriftlichen Gruß versehen. Beispiel: "Lieber Herr Müller! Vielen Dank für die hervorragende Zusammenarbeit im Projekt xy. Ich wünsche Ihnen ein frohes Weihnachtsfest, einen schönen Urlaub in Österreich sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr! Herzlichst, Ihr ..."
  3. Keine Karte ohne Visitenkarte
    Ich muss jedes Jahr mindestens 10 Karten unbeachtet wegwerfen, da ich die unleserliche Unterschrift auf der Karte einfach nicht entziffern kann. Daher: Nutzen Sie die Chance vom Weihnachtsgruß, um Ihren Kunden gleichzeitig eine aktuelle Visitenkarte zusenden zu können. So können Sie sicher sein, dass er weiß von wem der Gruß kommt.
  4. Auch E-Mail Grüße können wertig gestaltet werden
    Eine klare Grundregel für Weihnachtsgrüße per E-Mail lautet: Personalisiere die E-Mails! Bitte nutzen Sie keinen großen Verteiler, um dann die Kunden mit "Sehr geehrter Geschäftspartner" anzuschreiben. Es gibt heute jede Menge Programme, die es Ihnen ermöglichen, schnell und kostengünstig viele individuelle E-Mails zu verschicken.
  5. Fallen Sie aus dem Rahmen
    Vor einigen Jahren bekam ich eine Weihnachtskarte der anderen Art (siehe Bild oben). Es handelte sich dabei um einen umgeschriebenen Lieferschein. Die Idee war einfach klasse und hat bei mir einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

 

    

Weihnachtsgrüße im Verkauf / Vertrieb  

  Praxistipps "Weihnachtsgrüße im Verkauf / Vertrieb" als Download
       
 

Checklisten und Tools für Vertrieb und Key Account Management

  Übrigens: Diese Checkliste finden Sie auch auf meiner CD-ROM "Checklisten und Tools für Vertrieb und Key Account Management.